Auf der Suche nach der perfekten Aktie - Meine Strategien

Als Stockpicker bin ich immer auf der  Suche nach der perfekten Methode, eine Aktie auszuwählen. Diese Methode gibt es natürlich nicht und deswegen ist das, was ich als meine Strategie bezeichne, in einem ständigen Fluss. Zuletzt sind zwei wichtige Dinge hinzugekommen: Das sogenannte Stockpicker Manifest und mein neues Bewertungsmodell. Beides stelle ich in unterschiedlichen Menupunkten vor.

 

Stockpicker Manifest

 

Bewertungsmodell

 

Begonnen habe ich mit der Suche nach unterbewerteten Nebenwerten aus Deutschland. Hier achte ich auf klassische Bewertungskriterien wie KGV und KBV. Dazu muss das Geschäftsmodell stimmen - was aber eigentlich für alle Strategien gilt. Diese Strategie ist natürlich davon abhängig, ob es solche Werte überhaupt im aktuellen Börsenumfeld gibt, was bei fortgeschrittenen Börsenrallies eventuell schwierig werden könnte. Wie diese Strategie funktioniert habe ich dort beschrieben:

 

-> Valuestrategie.

 

Als Ersatz für meine auslaufenden hochverzinslichen Anleihen habe ich begonnen mir große Dividendenwerte näher anzusehen und letztlich nach eingehender Beschäftigung mit der Materie beschlossen, nach und nach etwa die Hälfte meiner Aktien nach diesem Kriterium auszuwählen. Falls die Zinsen wieder steigen sollten, werde ich ggf. erneut Anleihen in mein Portfolio aufnehmen. Nachlesen wie das funktioniert, könnt ihr hier:

 

-> Dividendenstrategie.

 

Zuletzt habe ich mich dann auch an Wachstumsaktien herangetraut, deren Bewertungen ja oftmals jenseits von Gut und Böse liegen. Deren Beurteilung empfinde ich als am kompliziertesten. Auch hier habe ich eine Extraseite erstellt, auf der ihr nachlesen könnt wie ich die Sache sehe:

 

-> Wachstumsstrategie.

 

Mit der Zeit kristallisierte sich heraus, dass sich die drei Kriterien gar nicht so einfach voneinander trennen lassen und die Überschneidungen in einigen Fällen doch recht groß sind. Im Prinzip wäre für mich eine Aktie, die in alle drei Bereiche hineinpassen würde die „perfekte Aktie“. Sie besäße ein enormes Wachstumspotential, würde eine stetige Dividende ausschütten und wäre darüber hinaus auch noch günstig bewertet. Klar, dass es so einen Wert nicht gibt, eigentlich auch nicht geben kann, aber in Ansätzen findet sich hin und wieder doch ein Wert, der von jeder Strategie einen kleinen Teil abbekommt. Diese Unternehmen sind allerdings sehr schwer zu finden, denn sie passen nicht gut in die üblichen Kriterien der gängigen Aktienscreener. Oft ist es Zufall, wenn ich auf so einen Wert treffe.

 

Für Menschen, die es etwas bequemer mögen, gibt es noch zwei weitere erwägenswerte Methoden, in Aktien anzulegen. Beiden habe ich ein eigenes Kapitel im Strategiemenu gewidmet. Ihr findet sie hier:

 

 

Mit Sicherheit werde ich im Blog selbst wiederholt auf diese Themen zurückkommen. Daher möchte ich mich hier mit dieser kurzen Zusammenfassung begnügen.