Meine Zeit mit Platow Börse

Irgendwann Anfang des Jahres gab es ein Angebot des Platow Börsenbriefes, gratis ein Probeabo für drei Monate zu bekommen. Da ich gerüchteweise vernommen hatte, dass es sich dabei um ein „seriöses“ Unternehmen handelte, das vornehmlich im Bereich „Deutsche Nebenwerte“ unterwegs ist, wollte ich das mal ausprobieren. Insgesamt habe ich das jetzt ein halbes Jahr bekommen, nun aber gekündigt. Hier nun mein Erfahrungsbericht von „Platow Börse“, meinem ersten Börsenbrief überhaupt.



Das Produkt

Abonniert hatte ich das Produkt „Platow Börse“, nicht zu verwechseln mit dem Platow Brief oder anderen Produkten des gleichen Verlages. Mit dabei war auch das Produkt „Platow Derivate“. Beides kam mehrmals (etwa 3x) die Woche per Email (man kann es sich auch konventionell per Post zuschicken lassen). Den Derivatebrief habe ich nach kurzer Zeit sofort gelöscht, ohne ihn zu lesen, da er mir keinen Mehrwert bot. Hier wurde auf Grund von Charttechnik mit Derivaten auf schnelle Gewinne spekuliert.


Die Kosten

Ein Abonnement über drei Monate kostet 122,-€, also gut 40€ pro Monat. Postzustellung ist glaube ich nur wenig teurer. Zum Vergleich: Börse Online kostet pro Jahr 234 Euro, also 19,50€ pro Monat und erscheint wöchentlich. Ein Jahresabo des Nebenwerte Journals kostet 111€, also pro monatlich erscheinendem Heft gute 9€. Mein tägliches Handelsblatt kostet mich 53,90€ pro Monat, ist aber auch eher kein Börsenblatt, sondern eine echte Tageszeitung, mit einem sehr breiten Themenspektrum. Der Economist als wöchentlich erscheinende Alternative liegt bei 47€ pro Monat und bietet dafür qualitativ hochwertige Analysen, speziell auch zu Ländern, aber auch zu Themen, von denen man in der Tagespresse sonst gar nichts liest.


Was bekomme ich dafür?

Leider darf ich kein Exemplar hier veröffentlichen, daher muss meine Beschreibung ausreichen. Meistens sind es etwa 4 DIN A4 Seiten, zweispaltig beschrieben. Ein Börsenbrief enthält immer eine kurze Einleitung zur allgemeinen Lage, der schon einmal eine halbe Seite abdeckt. Dann kommen recht knapp Statements zu einzelnen Aktien, meistens nicht länger als eine viertel bis halbe Seite, je nachdem, ob noch ein Chart mit dabei ist. Lange oder tiefer gehende Analysen enthält der Platowbrief nicht, sondern kurz zusammengefasste Fakten und Neuigkeiten zum Unternehmen. Am Schluss gibt es dann immer eine Handlungsempfehlung, mit Kauflimit (oder auch abwarten bzw. verkaufen) und einen Stoploss. Besprochen werden in der Regel etwa 6 bis 8 Unternehmen, dabei nicht nur deutsche Nebenwerte, sondern auch mal DAX Werte und seit einiger Zeit regelmäßig auch US Blue Chips.


Mehrwert für Stockpicker?

Zielgruppe ist definitiv nicht der Stockpicker, wie ich es bin. Meine Hoffnung war eigentlich, auf mir unbekannte Unternehmen aufmerksam gemacht zu werden und zu diesen Unternehmen ausführliche Analysen zu bekommen, die mir die Arbeit abnehmen sollen. Das ist aber nicht der Zweck eines solchen Briefes. Wer den Platowbrief bekommt, möchte an die Hand genommen werden und genaue Handlungsanweisungen bekommen, ohne selbst wirklich darüber nachdenken zu müssen. Ganz Faule werden letztlich im gleichnamigen Fonds landen.


Neue Unternehmen habe ich dort kaum kennen gelernt. Fast alle dort besprochenen Unternehmen kannte ich schon und die Informationen waren zwar nicht schlecht und wirklich gut zusammengefasst, aber für mich bei weitem nicht ausreichend. Ehrlich gesagt bekomme ich die gleichen, wenn nicht sogar bessere Informationen auf der Seite Börsengeflüster von Gereon Kruse, dem ehemaligen Börse Online Redakteur. Oder man schaut bei den Börsenbloggern vorbei. Genauso wenig wie dort bekommt man beim Platowbrief tiefgehende Analysen, die muss man sich schon selbst erarbeiten. Für mich ergab sich damit kein Mehrwert, der den Preis rechtfertigte.



Zusammenfassung und Alternativen

Weil ich ein fauler Mensch bin und mein Leben nicht nur der Börse widmen möchte, wäre ich absolut bereit für verlässliche und gut aufbereitete Zahlen oder auch für wirkliche Analysen von Unternehmen zu zahlen. Leider gibt es beides bisher nirgends. Platow Börse erfüllt diese Anforderung meinerseits jedenfalls nicht. Wer regelmäßig Finanzblogs liest (das schon genannte Börsengeflüster oder die „Aktie im Fokus“ Rubrik bei den Börsenbloggern), bekommt vergleichbare Informationen für lau.


Ansatzweise bietet Börse Online mit seinem Excelsheet für Abonnenten etwas an, das meinen Anforderungen nahe kommt, jedenfalls für die Vergangenheit. Wirklich gute Analysen sucht man aber auch dort vergebens. Und bei meiner Postbotin schäme ich mich jedes Mal für das reißerische Titelblatt. Keine Ahnung warum das so sein muss.


Im extrem nüchternen Nebenwerte Journal bekommt man in einen Text eingebettet einen Haufen Zahlen zu lesen, wobei meiner Ansicht nach die qualitative Bewertung des Geschäftsmodells zu kurz kommt. Trotzdem ist das mit Abstand die beste Börsenzeitung, die ich kenne, auch wenn sie nur ein bestimmtes Segment abbildet. Wer in kleine deutsche Aktien investieren möchte, kommt am Nebenwerte Journal nicht vorbei, auch wenn sie an ihrer Präsentation der Daten durchaus arbeiten könnten.


Dass die Daten aus den einschlägigen Finanzportalen mit Vorsicht zu genießen sind und oftmals erst mit großer Verspätung aktualisiert werden, dürfte sich herumgesprochen haben. Finanzen.net gehört übrigens mit Börse Online zum gleichen Unternehmen und die Datenqualität ist identisch (und bei der Aktualisierung leider oft spät dran). Die zugehörigen Aktienscreener kann man den Hasen geben, wie man hierzulande sagt. Wer einmal mit Finviz gearbeitet hat, kann sich nur noch wundern, wie die Portale es wagen so einen Schrott anzubieten.


Ich glaube viele Anleger wären wie ich durchaus bereit für verlässliche und ausführliche Daten sowie einen guten Screener Geld in die Hand zu nehmen. Komisch, dass es so etwas bisher nicht gibt.

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Kommentare: 15
  • #1

    Schildkröte (Donnerstag, 09 Juli 2015 13:47)

    Vielen Dank für Deine Einschätzung! Börsenbriefe haben allgemein keinen guten Ruf. Der von Dir genannte Börsenbrief wurde ja wegen der Deiner Meinung nach nicht vorhandenen Tiefgründigkeit nicht weiter bezogen. Allgemein ist der schlechte Ruf jedoch darin begründet, dass in der Vergangenheit nicht selten Autoren Aktien empfohlen haben, die sie selbst hielten und so pushen wollten, um sie teurer zu verkaufen. Es gibt aber bestimmt auch gute Börsenbriefe.

    Bei Finanzzeitschriften verhält es sich ähnlich. Zu Focus Money, Der Aktionär, Börse Online sage ich nichts. Zu Capital, Handelsblatt, Nebenwerte-Journal und WirtschaftsWoche gerne. Wer nicht nur oberflächliche Artikel sucht, ist dort meines Erachtens richtig. Aber auch hier sollte man kritisch die Aussagen und ggf. Absichten der Autoren hinterfragen.

    Finanzportale sind so eine Sache. Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, finde ich Finanzen.net und Ariva.de gut. Für US-Werte greife ich gerne auf Morningstar.com zurück. 4-traders.com sei ebenfalls erwähnt. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss die Daten wohl selbst überprüfen und eventuell bereinigen.

    Diesem Ziel widmet sich ja derzeit der WPFler Hamsterrad, welcher nun auf seinem eigenen Portal www.Community.Hamsterrad-System.de ein eigenes Aktienbewertungssystem bereitstellt. User können freiwillig dafür bezahlen und auch selbst bereinigte Daten zur Verfügung stellen. Ein interessantes Projekt. Aber ob ein Screener alleine einem Anlageentscheidungen abnehmen kann?

    Nicht wenige würden das wohl toll finden? Nach meiner Auffassung gibt es kein definitives richtig oder falsch. Das weiß man bekanntlich erst hinterher. Deshalb können Finanzzeitschriften, -seiten, -screener und Börsenbriefe zwar eine (mehr oder weniger brauchbare) Hilfe sein. Konkrete Anlageentscheidungen muss man letztlich jedoch selbst treffen und dafür die Verantwortung übernehmen. Fachspezifisches Wissen, ein gesunder Menschenverstand und Weitblick können dabei nicht von Nachteil sein.

  • #2

    Tobi (Donnerstag, 09 Juli 2015 14:46)

    Bei solchen recht teuren Börsenbriefen bin ich ohnehin skeptisch, was das ganze denn bringt. Im Prinzip nehme ich an, dass ist mehr oder weniger eine Ein-Mann-Redaktion, wo der Herausgeber sich jeden Tag hinsetzt und ein paar Zeilen schreibt nachdem er auch nur bei den öffentlichen Quellen geschaut hat - das kann ich im Prinzip auch selbst. Was tiefere Analysen angeht sollte man die eh so weit möglichst selbst machen, dazu ist ja ein Blog wie hier super geeignet. Nur schade dass es davon im deutschsprachigen Raum nicht allzu viele gibt, da könnte mehr gehen...

  • #3

    hzenger (Donnerstag, 09 Juli 2015 20:07)

    Ich abonniere die Platow Börse seit längerem. Ich kann den hier geäußerten Bedenken zwar zustimmen, würde aber dennoch auch folgene Vorteile der Platow Börse unterstreichen:

    - Kein Betrug: Anders als andere Börsenbriefe macht PB strikt keine Empfehlungen von extrem Marktengen Werten, die dann (Überraschung, Überraschung) ein paar Wochen nach der Empfehlung wieder einbrechen. Microcaps werden zwar auch empfohlen, aber in das Musterdepot nimmt PB strikt nur Werte mit substanzieller Liquidität auf. Werte im Musterdepot werden normalerweise auch länger gehalten.

    - Gute Performance: Das Platow Musterdepot hat in seiner 20-jährigen Geschichte nachvollziehbar etwa 20% Return pro Jahr erbracht. Das spricht für die Qualität der Empfehlungen. Auch zuletzt wurde zumindest der DAX regelmäßig outperformt.

    - Gut geschrieben und professionelles Layout

    - Hinter der kurzen Darstellung steckt oft eine weitaus tiefere Analyse. Ich stimme zwar voll zu, dass die Artikel letztlich zu oberflächlich sind. Aber daraus den Schluss zu ziehen, dass hier nur ein paar Fakten zusammenkopiert werden, ist meiner Ansicht nach falsch.

    Mein eigenes Depot deckt sich mit dem Musterdepot der PB zwar praktisch gar nicht. Aber ich nutze die PB dennoch um bei Werten auf dem Laufenden zu bleiben, die ich selbst nicht näher verfolge. Außerdem bietet es mir Anregungen für eigene Recherche zu Werten.

    In Summe: Ich stimme der von Dir geäußerten Kritik zwar zu. Allerdings finde ich die PB für mich persönlich dennoch nützlich, obwohl ich ein Stockpicker bin und nicht dumpf den Empfehlungen folge.

  • #4

    Christian (Donnerstag, 09 Juli 2015 22:15)

    Also um das klarzustellen: Platow Börse ist soweit ich das erkennen konnte ein absolut seriöses Blatt. Da steckt auch erkennbar mehr als nur eine Person, sondern eine ganze Redaktion dahinter.

    Was mir aufgefallen war und ich vielleicht nicht ausreichend betont habe: Gefühlte 99% aller bei Platow besprochenen Aktien habe ich andernorts in sehr ähnlicher Weise analysiert gesehen. Ob das nun Börse Online oder die oben genannten halbprofessionellen Blogs waren. Warum soll ich also etwas kaufen, das es woanders umsonst gibt bzw. in einer Zeitung (BO), die ich sowieso lese?

    Zur Tiefe der Analysen: Ob hinter der (ich wiederhole das gerne) gut geschriebenen Zusammenfassung wie man sie im Brief findet, tatsächlich eine gute Analyse steckt, kann ich ja gar nicht beurteilen. Ich würde ja gerne mal eine lesen! Am Ende möchte ich nämlich selbst entscheiden und würde dazu gerne auch Geld für fundierte Informationen ausgeben. Aber so etwas gibt es wohl leider nicht und wahrscheinlich ist er Markt dafür in Deutschland einfach zu klein.

  • #5

    Schildkröte (Donnerstag, 09 Juli 2015 22:39)

    "Am Ende möchte ich nämlich selbst entscheiden und würde dazu gerne auch Geld für fundierte Informationen ausgeben. Aber so etwas gibt es wohl leider nicht und wahrscheinlich ist er Markt dafür in Deutschland einfach zu klein."

    Im deutschsprachigen Raum wohl leider nicht. Bestimmt jedoch im angelsächsischen Raum. Die Frage ist allerdings, ob dort auch deutsche Nebenwerte im Fokus stehen. Wahrscheinlich eher nicht. Hier besteht ganz klar eine Marktlücke.

  • #6

    Ringo (Freitag, 10 Juli 2015 02:26)

    Für deine Ansprüche kann ich dir dringend den Brief von Aktientagebuchblog.de empfehlen. Hinter diesem Brief steckt keine Firma oder irgend ein Marketing Team, dass hauptsächlich Geld durch den Börsenbrief verdienen möchte. Wird von einem ehemaligen Deutschlehrer betrieben der leidenschaftlich und mit viel Sachlichkeit immer wieder neue Werte "entdeckt". Bevorzugt US Aktien mit guten Dividenden und starkem Aufwärtstrend.

    Ich hatte seit 2005 bereits zahlreiche Börsenbriefe getestet. Deutscher Wirtschaftsbrief, Markus Frick, SicheresVermögen, Frankfurter Börsenbrief, und andere... Das ist der einzige bei dem ich geblieben bin und am liebsten für immer bleiben würde.

    Einziger Haken: er nimmt seit Anfang des Jahres keine neuen Leser mehr auf. Will sich auf Bestandskunden konzentrieren. Weil er etwas genervt von neuen Kunden ist, die nach jeder Ausgabe Beschwerden anmelden weil keine neuen "Kursraketen" oder Ähnliches empfohlen wurden.

    Aber wenn man ganz lieb fragt und sich dabei als langfristig Anleger outet, klappt's vielleicht doch.

    Ich liebe seine Analysen und dass er regelmäßig neue Werte vorstellt von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Nicht irgendwelche Pennystocks sondern etablierte Werte mit oft Jahrzehnte langen positiven Aufwärtstrend und guter Dividendenhistory. Oder auch mal recht neue Unternehmen die kurz davor stehen zu solchen Dauerbrennern zu werden.

  • #7

    Schildkröte (Freitag, 10 Juli 2015 11:42)

    @ Ringo & Christian:
    Als Referenz könnte man dem Herrn Deutschlehrer im Ruhestand ja diesen Blog nennen. ;-) Die von ihm nicht erwünschten Leser sind dann wohl bei den einschlägigen Informationsquellen besser aufgehoben.

  • #8

    Alexander (Samstag, 11 Juli 2015 15:24)

    Danke für die Einschätzung. Ich hatte vor etwa 20 Jahren, als der Neue Markt das Licht der Welt erblickte, einen Börsenbrief ein Jahr lang abonniert, aber bald wieder gekündigt. Aktuell habe ich noch die Börse-online abonniert, auch um Zugriff auf deren Datenbank zu haben. Ist ganz nett zu lesen, vor allem über die Lebensgeschichte der Menschen, die es "geschafft" haben.

    @Ringo
    Hm, vielleicht probiere ich es, den Deutschlehrer anzuschreiben. Kursraketen suche ich nun wirklich nicht, was meine Seite ja auch dokumentiert.

  • #9

    Alexander (Samstag, 11 Juli 2015 15:33)

    Ich war gerade auf der HP von Aktientagebuchblog.de. Ich habe keine Lust Geld für etwas hinzublättern, das ich vermutlich schon weiß. Inzwischen habe ich mit 20 Jahren Börsenerfahrung doch meine eigene Meinung und meinen eigenen Anlagestil gefunden. Für viele "Neulinge" bestimmt interessant, aber für mich nichts.

  • #10

    Christian (Montag, 13 Juli 2015 09:30)

    @Alexander: Sehe ich auch so. Alleine die Überschriften schrecken mich ab. er spricht ja selbst von Kursraketen, warum sollte er sich dann beklagen, wenn seine Follower das anmahnen? Kann ich nicht verstehen.

    Ich glaube das Thema Börsenbriefe ist für mich vorerst erledigt.

  • #11

    Ringo (Montag, 13 Juli 2015 21:52)

    ...wenn er von Kursraketen spricht dann ist das ironisch gemeint. Versteht man vermutlich erst wenn man schon länger mit liest.

  • #12

    Christian (Dienstag, 14 Juli 2015 09:32)

    Na gut, ich denke mal, dass man ein Insider sein muss, um das zu verstehen. Aber warum kauft er dann Optionsscheine?

  • #13

    SkyHH (Dienstag, 21 Juli 2015 12:55)

    Servus,
    habe mir jetzt auch mal http://www.aktientagebuchblog.de angesehen und bin auch nicht begeistert. Danke aber für die Analyse mit dem PB. Ist mal interessant zu lesen. Ich informiere mich auch eher durch Blogs und Seiten:

    www.seekingalpha.com
    >>wenn man sich registriert (kann ich nur empfehlen), dann bekommt man anhand der Watchlist die neusten Infos per Mail zugesendet. Und für mich immer sehr interessant ist die tägliche Mail über Dividendenaktien aus dem amerikanischen/kanadischen Raum bzw. auch über Dividendenideen. Die Berichte finde ich als Laie sehr gut geschrieben und informativ. Eigentlich ein Muss für jeden Anleger, der nicht nur deutsche Werte im Depot hat.

    www.fool.de (entsprechend gem. Länderauswahl auch für u.a. für USA und GB einstellbar)
    Wie bei seekingalpha auch gute Artikel, die eher oberflächlich sind. Aber durchaus lesenswert.

    www.sharewise.com
    Immer mal interessant was hier so die Community über einzelne Aktien denkt. Die Seite wurde gerade neu hergerichtet und mit der Watchlist, habe ich gleich alle meine Kurse im Blick.

    Schöne Grüße an die Drei von:
    www.dividenden-sammler.de & www.rente-mit-dividende.de & http://finanzielle-freiheit-dividende-blog.de & dein Blog natürlich :)
    Diese Blogs sind aus dem deutschen Raum meine Lieblingsblogs. Sehr informativ und vor allem ist es interessant zu beobachten, wie sich die Strategien entwickeln und die Resultate sich unterscheiden.
    Super Community, die auch bei Fragen hilfreich ist.

    www.timschaefermedia.com
    Mein absoluter Lieblingsjournalist. Wer diese Seite noch nicht kennt, sollte sich diese mal ansehen.

    Youtube.
    Hier beschäftige ich mich immer mit zwei Kanälen:
    Der erste Kanal wäre aktienmitkopf (https://www.youtube.com/user/AktienMitKopf/videos) , der besonders für Anfänger mit gutem Material besticht und interessante Podcasts beinhaltet. Dann wäre da noch de Small Cap Invester (https://www.youtube.com/user/SmallcapInvestorTV), wo man natürlich auch ein Abo abschliessen kann. Glaub 250 Euro im Jahr. Ich hatte zum Ende des Jahres eine Gesprächsrunde verfolgt und da hat er dann Gratisabos für 3 Monate vergeben. Finde seine Analysen sehr gut und er spührt eben auch Trendunternehmen auf. Daneben hat er, was für mich wichtiger war, sein Dividendendepot aufgebaut. Eine Aktie wäre z.b. Linn Co die auch in meinen Besitz ist und monatlich zahlt.

    Was ich letztendlich damit sagen will, das man wohl kein PB oder anderen Börsenbrief als kostenpflichtigen Abo beziehen muss. Es gibt genug hochqualitative Informationen, wie ich es oben dargestellt habe, die letztendlich kostenlos sind.
    Ich habe mir auch schon viel angesehen, aber wenn warte ich erstmal bis ich meine 5000 Euro im Jahr an Dividenden zusammen habe und dann sieht die Welt anders aus. Ich muss zugeben, den Small Cap Investor zu abbonieren kam mir schon in den Sinn.

  • #14

    Christian (Dienstag, 21 Juli 2015 15:24)

    Danke für die ergänzenden Infos. Ich muss wohl meine Links mal aktualisieren. Da ich eher der "Leser" bin, kenne ich die YT Videos gar nicht. Da werde ich mal rein schauen, danke für den Hinweis.

  • #15

    Arne (Montag, 01 Februar 2016 15:59)

    Habe jürzlich mit dem Platow-Geschäftsführer Albrecht Schirmacher gesprochen. Mir scheint der Platow-Brief auf jeden Fall verlässlicher zu sein als andere Börsenbriefe, vor allem solche vom Investor Verlag. Hier der gesamte Text dazu:

    http://www.derleser.net/2016/01/der-platow-brief.html