SHW, der gefallene Engel

Nach kurzer Pfingstpause geht’s jetzt weiter im Reigen der kleinen deutschen Nebenwerte in meinem Portfolio. Als letzten Kandidat stelle ich euch nun die SHW AG vor, eines der ältesten Industriebetriebe Deutschlands, deren Geschichte sich bis ins Jahr 1365 zurückverfolgen lässt. Allerdings haben sie damals keine Pumpen oder Bremsscheiben gemacht sondern waren eine Eisenhütte. Produziert wurde z.B. der nebenstehende Kanaldeckel in Tübingen (aus Wikipedia, vielen Dank an den Fotografen). SHW bedeutet nichts anderes als „Schwäbische Hüttenwerke“.

 

Nachdem ich nach Veröffentlichung des Berichtes zum ersten Quartal noch ein bisschen mit dem Unternehmen gehadert habe und über einen Verkauf nachgedacht habe, bleibe ich dieser Aktie treu. Warum, erkläre ich euch hier. 

 

 

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Schweizer Electronic: Noch'n Autozulieferer

Hierein weiterer Blogbeitrag über meine kleinen aber feinen Nebenwerte aus Deutschland und fast unvermeidlich einen Autozulieferer. Ich weiß, dass es viele Leute gibt, die Autozulieferer bzw. die gesamte Branche eher meiden, weil sie zyklisch ist. Letzteres ist wohl kaum von der Hand zu weisen, aber der Teufel - oder sollte man sagen Engel? - liegt im Detail. Viele dieser kleinen Zulieferer weisen Besonderheiten auf, die sie in gewisser Weise von der großen Autokonjunktur abkoppeln können, so wie man es auch bei M.A.X. Automation beobachten kann. Gehen wir also auf die Suche nach besagtem Engel.

 

 

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Nabaltec: Geld verdienen mit Aluminium

Die Struktur links stellt das Kristallgiter von Karborund dar, (geklaut von Wikipedia) Karborund ist nur eines von vielen Modifikationen, die Aluminiumoxide oder -hydroxide einnehmen können, die Stoffe, mit denen Nabaltec sein Geld verdient. Das wird zu zwei Produkten weiterverarbeitet, nämlich um einerseits als flammenhemmennder Füllstoff bei der Kabelherstellung zu dienen oder als Grundstoff bei der Keramikherstellung. Beides klingt langweilig, ist jedoch mit einem hohen Grad an Know how verbunden. Damit nun zum zweiten Unternehmen aus meiner Liste deutscher Nebenwerte.

Wer an dieser Stelle den üblichen Monatsüberblick vermisst: Es ist im April wie im März rein gar nichts passiert. Es gab keine Veränderungen ja noch nicht mal Dividenden, wie immer bei mir im ersten Monat des ersten Quartals.

 

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Die Kleinen: M.A.X. Automation

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Blog, beginne ich jetzt mit einer kleinen Serie über die kleineren deutschen Unternehmen in meinem Depot. Den Start macht M.A.X. Automation, aus dem einfachen Grund, weil hier der Geschäftsbericht 2015 schon raus ist. In Kürze werden Nabaltec und Schweizer Electronic folgen, vielleicht auch SHW, deren Geschäftsbericht ebenfalls schon im März erschienen ist, deren Bericht zum 1. Quartal am 3. Mai herauskommt und den ich noch abwarten will. Aber starten wir nun mit MAX, die sich dadurch auszeichneten, dass sie im letzten Quartal 2015 entgegen dem allgemeinen Trend einen schönen Gewinnzuwachs hinlegten.

 

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Die Tücken der Rechnungslegung (nicht nur) bei  Schweizer Electronics

Wie angekündigt, hat sich Schweizer Electronics dazu durchgerungen, nach den internationalen Standards des IFRS zu bilanzieren und nicht mehr nach dem guten alten Handelsgesetzbuch. Ursache sind die vielen Niederlassungen im Ausland, so dass kein Weg mehr daran vorbei ging. Nachdem bereits im Februar  vorläufige Zahlen, ermittelt nach dem HGB, für 2015 herausgegeben wurden, ist dies nun für die Zahlen nach IFRS ebenfalls geschehen. Abgesehen von den Informationen über Schweizer Electronics, gibt mir dies eine schöne Einsicht, wie unterschiedlich Werte und Gewinne gesehen werden können, je nachdem nach welchen Regeln sie bestimmt werden.

 

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Depotübersicht März 2016

Im Westen nichts Neues, könnte man sagen, wenn man sich die Entwicklung im März anschaut. Tatasächlich hat sich in keiner Hinsicht viel getan, das hier berichtenswert wäre. Die Crashphantasien vieler sind nicht eingetreten, die Welt ist immer noch nicht untergegangen und auch bei mir verbleiben die Dinge unverändert. Die Depotperformance dümpelt seit Anfang März um die Nulllinnie, mal drüber mal drunter und steht aktuell bei 0,4% im Plus (immer noch vor und nach Steuern). Veränderungen im Bestand gab es auch nicht. Neukäufe muss ich aus privaten Gründen gerade verschieben und für Verkäufe gibt es keine Gründe. So ist diese Übersicht kürzer als gewohnt.

 

 

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Cewe: Vom Fotobuch zum Hundefutter

6 Millionen Fotobücher hat Cewe im Jahr 2015 verkauft. Die Marke Cewe kennen in Deutschland 60% der Leute. Wer in den großen Drogeriemärkten in Deutschland Fotos ausdrucken lassen möchte, sieht sich in der Regel vor einem Ceweterminal. Und weil diese Fotobücher einfach so ein schönes Geschenk sind, brummt das Geschäft vor allem vor Weihnachten. Aber auch Karten, Wandbilder und Kalender mit selbstgestalteten Fotos gehören zum Pogramm von Cewe. Ein stabiles Geschäftsmodell nach meiner Meinung. Und ein klein wenig Wachstumsphantasie gibt es oben drauf: Der Bereich Onlinedruck wird in diesem Jahr auch nach Abschreibungen zum ersten Mal Gewinne einfahren.

 

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